Der unglaubliche Gitarrenschlucker Vicki Vomit nimmt Abschied von der Bühne.

Die letzte Tournee





Seit grauer Vorzeit zog er mal allein und mal mit seinen Spießgesellen übers Land, um in Spelunken und auf Marktplätzen aufzuspielen. Es waren Nächte voller menschenverachtender Krachmusik und wilder Tänze um den Seniorenkratzbaum.

Man verlieh ihm Kabarettpreise wie den Bamberger Brunzbembel, den Darmstädter Drecktopf und den Krefelder Kackvogel, auf dass er weiterzöge. Sein Buch „Semantische Aspekte der Sanitärbereichslyrik im demographischen Wandel“ und seine CDs verkauften so gut, dass seine Hausbank wegen Überfüllung der Konten schließen musste.

Als er sich nun, altersmüde und gebeugt unter der Last des Ruhmes, zu Hause niederlassen wollte, musste er feststellen, dass seine blöden Nachbarn inzwischen alle Kinder gekriegt hatten. Es ist so laut, er kann nicht sterben. Deshalb werden er und sein Zivi noch einmal losziehen. Wozu heißt der auch Ziehvi.

Fotos: Anja Pankotsch

Presse

Was Vicki Vomit innerhalb dieser anderthalb Stunden da ganz allein auf der Bühne vollführt fühlt sich keinesfalls wie ein Abschied an. Der Mann wirkt mit seinem langen grauen Haar und dem exaltierten Schnurrbart inzwischen zwar wie Väterchen Frost. Doch das Alter scheint nicht vor unbändiger Bühnenenergie und einem sprudelndem Redeschwall zu schützen. Im Finale eines der wohl kurzweiligsten Konzerte ist der Verbalmusikalische Schichtarbeiter Vicki Vomit das, womit seine Karriere in der Nachwendezeit überhaupt erst in Schwung kam: Arbeitslos & Spass dabei“. Und man wünscht sich keinesfalls ein Ende dieser öffentlichen Beschäftigungstherapie.
Sächsische Zeitung Dresden 27.1.2020

Ein Mikrofon, einen hohen Hocker und eine Gitarre, mehr braucht der gebürtige Trusetaler Vicki Vomit nicht, um das Publikum und vor allem seine vielen angereisten Fans aus Thüringen von null auf hundert zu bringen. Es ist wohl ein Markenzeichen des mittlerweile 57 jährigen Kabarettisten und Liedersängers, dass er sich traut, über Tabuthemen zu reden, zu witzeln, zu schwadronieren, musikalisch zu interpretieren und in fetzigem, verständlichem Jargon sein Publikum im Non-Stop-Tempo zu unterhalten. Die bösen und doch für jedermann so volkstümlichen, verständlichen Lieder sind in Text und Ton selbst verfertigte Werke und lassen kein Thema aus. Und so überschlug sich eine Pointe nach der anderen und die Stimmung kochte auf Hochtouren.
Freies Wort Suhl am 3.2.2020

 

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